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OPTIMISMUS | Energiequelle der Karriere

Wenn Sie eines Tages vom Vorstand gefragt werden, ob sie schon so weit sind, um die Tochtergesellschaft in den US zu führen, dann schalten Sie bitte den Vorwärtsgang ein:

  • ... „Die Absatzzahlen entwickeln sich positiv;
  • ... die Märkte bieten hervorragende Zukunftschancen und eine deutliche Wachstumsdynamik;
  • ... ich werde mit der Aufgabe wachsen und die Herausfor-derung meistern;
  • ... Sie werden staunen, wie sich die Ergebnisse entwickeln werden!"

Der Rückwärtsgang:

  • ... „Das Wachstum der vergangenen Jahre lässt hoffen;
  • ... haben wir die Krisen der Vergangenheit überwunden;
  • ... ich werde wie bei der Marktanalyse des Jahres 2006 zunächst den Markt verstehen lernen und dann werde ich die richtigen Maßnahmen für den US-Markt daraus ableiten.
  • ... Ich habe bisher immer gute Ergebnisse geliefert!"

Der Rückwärtsgang mag zwar auch passen, er bietet aber keine Lösung für den Vorstand an. Sein Optimismusfilter wird nicht angesprochen.
 
Nach einer jüngeren Umfrage der Universität Hohenheim beurteilen ca. 55% der befragten 1.000 Personen ihre persönliche Situation in den nächsten zwölf Monaten positiv. Aber nur jeder Dritte sieht der Entwicklung Deutschlands mit Zuversicht entgegen. Je höher das verfügbare Einkommen und umso jünger die Befragten, umso optimistischer war die Einschätzung.
Miesepeter machen keine Karriere. Pessimisten werden nicht auf den Karrierepfad geschickt.
Wenn Sie in einem Vorstellungsgespräch zu Ihrer Wechselmotivation befragt werden, schalten Sie in den Vorwärtsgang. Die „hin zu"-Argumente sind rosarot, die „weg von"-Argumente sind kraftlos und meistens wenig erbaulich. (zum Einfluß von Charisma auf Karriere: CHARISMA | der Karriereturbo)